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Roger Pabst:
Frankieboy lebte
Roger Pabst and the Swinging Strangers im Kurhaus
Das war er: Hut auf dem Kopf, lässig die linke Hand in der Jackentasche,
die unverwechselbare Stimme. Und er war es doch nicht. Roger Pabst und seine Bigband "The swinging
Strangers" gastierten am Sonnabend auf Einladung des Kulturklubs im Kurhaus mit ihrer
"Frank-Sinatra-Show".
Erstklassig der Sound der Bigband, der Hallen hätte füllen können. Leider waren nur knapp
160 Zuhörer gekommen. Keiner von ihnen wagte "das kleine Tänzchen", zu dem Pabst aufforderte und
wofür reichlich Platz gewesen wäre.
Pabst führte durch das Programm, informierte über Frankieboy - "the Voice", wie er auch genannt
wird -, die Hits, die Höhen und Tiefen. Chronologisch baute er die Show durch das musikalische Leben
von Sinatra auf. Die zwanziger Jahre mit "When you're smiling" machten den Auftakt der achtzig Jahre
dauernden Karriere, die sich bis zu Welthits wie "New York", "Strangers in the night" und "My way"
spannte.
"Sie werden sich wundern, was Sinatra alles gesungen hat". Der Superstar war den Trends gefolgt und hatte
Boogie Woogie, Rock'n'Roll oder Petula Clarks "Downtown" im Repertoire. Eines der musikalischen
Höhepunkte des Abends war "Summerwind", von Band und Sänger einfühlsam interpretiert. Die
Ähnlichkeit mit Sinatra war am Schluss gar nicht mehr so wichtig: ein gelungener Abend.

"Roger Pabst and his Swinging Strangers" unterhielten das Harzburger Publikum mit den weltberühmten
Titeln von Frank Sinatra.
| Foto: Ina Seltmann, Goslarsche Zeitung |
Artikel: Ina Seltmann
GZ von Di., 12.10.2004 |
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